Green Energy

Informationen über das Fetale Alkoholsyndrom (FAS)

Konsumiert eine Frau in der Schwangerschaft Alkohol, so wirkt sich das schädigend auf das Baby im Mutterleib aus, insbesondere auf bestehende und sich bildendende Zellen des Embryos. Der Alkoholkonsum schädigt die Organbildung, das körperliche Wachstum und das zentrale Nervensystem. Organe werden nicht vollständig ausgebildet oder wachsen nicht normal. Bei FAS handelt es sich nicht um eine veränderbare Verhaltensauffälligkeit oder eine heilbare psychische Erkrankung. Hier liegt ein multipler Schaden mit körperlichen Fehlbildungen, Wachstumsstörungen, Schädigung des Zentralnervensystems und massiven Beeinträchtigungen im sozialen Bereich vor. Der Fokus der Hilfe liegt auf der Begleitung der jungen Menschen. Im Mittelpunkt stehen die Strukturierung des Alltages und der Schutz vor vielfältigen Überforderungen und Gefahren für die betroffenen Kinder und deren Sozialpartnern.

FAS ist das häufigste nicht genetisch bedingte Fehlbildungssyndrom beim Kind. Um den betroffenen Kindern eine möglichst positive Entwicklung zu ermöglichen, ist eine frühzeitige Diagnose und Förderung notwendig.

Beeinträchtigungen im Denken, der Wahrnehmung, der Handlungsplanung und der Regulation der Gefühle begleiten die Betroffenen ihr Leben lang.
Wird das Fetale Alkoholsyndrom nicht erkannt, so kommt es häufig zu Fehlbehandlungen und chronisch krisenhaften Entwicklungsverläufen.

ev1.tv_Interview mit Klaus ter Horst und Ralf Neier

 

Beratungszeiten nach Vereinbarung

Sekretariatszeiten

Montag  
   08:00 - 12:00
Dienstag    08:00 - 12:00
Mittwoch    08:00 - 12:00
Donnerstag    08:00 - 12:00
Freitag    08:00 - 12:00


Telefon-Nr:

05924 - 781 230


Beratungen der FAS-Beratungsstelle werden mit 73€ pro Stunde berechnet. An- und Abfahrtzeiten werden mit 70% als Arbeitszeit berechnet.
Fahrtkosten: 0,30€/km